Ich fahre gerne Rad!

Ich wohne noch nicht so lange in Mölln und um anfangs die Stadt und auch die nähere Umgebung kennen zu lernen habe ich mich mit dem Rad auf den Weg gemacht. Das Fahrrad ist für mich das perfekte Fortbewegungsmittel – beweglicher und flexibler als das Auto und deutlich schneller als zu Fuß.

Die Möllner Innenstadt ist allerdings schon eine Herausforderung – mit dem hubbeligen Kopfsteinpflaster und ohne Fahrradweg – aber die Möllner sind entspannt und so existieren die drei Grundgeschwindigkeit fahren, radeln, laufen in friedlicher Koexistenz nebeneinander. Das erste Jahr habe ich in der Möllner Waldstadt gewohnt, so bummelig 5 km von der Innenstadt und meinem Arbeitsplatz entfernt. Der morgendliche Weg zur Arbeit war herrlich – es geht stetig bergab und man kommt entspannt und gut ausgelüftet im Büro an. Wo es bergab geht, geht es auch wieder rauf, so habe ich abendlich gleich gratis mein sportliches Workout erhalten.

Rund um Mölln gibt es herrliche Wälder und Seen und um in den täglichen Arbeitsweg ein bisschen Abwechslung zu bringen, habe ich meine Route öfters mal geändert und eine kurze Rast am Hegesee eingelegt oder mich über Auf den Dämmen entlang der herrlichen Villen auf den Weg nach Hause gemacht.

Gemeinsam mit meinem Mann habe ich die nähere in weitere Umgebung rund um Mölln mit dem Fahrrad erkundet. Die Tour nach Groß Zecher war herrlich und dort angekommen haben wir uns in einem Gasthof für die Rückfahrt gestärkt. Auf der Rückfahrt gab es zwei Wege nach Mölln – geradeaus und links ab. Wir haben uns für links ab entschieden – das war definitiv nicht die beste Entscheidung. Irgendwann wurde die Entfernung bis Mölln immer wieder mit 10 km angegeben – als wenn wir im Kreis fahren würden. Trotzdem haben wir es natürlich wieder zurückgeschafft. Die nächste Tour hatte Lüneburg zum Ziel. Es ging immer entlang des Kanals und als wir Lauenburg erreichten, hatten wir schon locker ¾ der Strecke hinter uns. In Lüneburg sind wir nach einem großen Eis mit den Fahrrädern gemütlich mit der Bahn nach Hause gefahren.

An den Wochenenden machen wir gern auch kurze Touren nach in eine der Nachbarstädte oder radeln ohne Plan durch die Wälder. Meine Alltagsfahrten erledige ich alle mit dem Rad, weil ich keinen Parkplatz suchen muss und ganz spontan anhalten kann, um mit Freunden und Bekannten zu schnacken. Mein Fahrradkorb ist groß und stabil genug um nicht nur die kleinen Einkäufe sicher nach Hause zu bringen.

Mölln hat für mich absolute Radfahrqualitäten.

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