Mölln im Winter

Kuchen auf Baumstümpfen

“Was macht man eigentlich im Winter in Mölln?” Diese Frage wird mir relativ häufig gestellt, da es sich ja mittlerweile herumgesprochen hat, dass Mölln im Sommer pickepackevoll ist mit Veranstaltungen, im Winter aber in seinen wohlverdienten Winterschlaf geht, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Und wenn dann der Weihnachtsmarkt vorüber und die Tanne abgeschmückt und zu Feuerholz verarbeitet ist… tja, da ist es dann wohl Zeit, selbst aktiv zu werden – besonders mit Kindern.

Ich für meinen Teil mache dann ja gern – warm verpackt – winterliche Spaziergänge um den Schmalsee, doch für Kinder mag das manchmal zu laaaangweilig erscheinen. Aber es gibt ja immer Tricks. Also mal schnell ein paar Silikonbackformen ins Handgepäck und schon geht’s los: Ab zur Schneekuchen-Fotosafari. Da sieht man dann abgesägte Baumstümpfe mit ganz anderen Augen, wenn sie als Servierplatten für Schneekuchen umfunktioniert werden.

So ein stiller, winterlicher See wirkt gleich überraschend anders, wenn plötzlich ein Schneekuchen die Idylle bereichert. Ein herrlicher Zeitvertreib, der nicht nur den Kleinen Spaß bringt! Wenn man dann also schneekuchenbackenderweise den See umrundet und ihn hübsch verziert hat, kann es passieren, dass man auf andere Spaziergänger trifft, die sich natürlich wundern, wieso-weshalb-warum überall diese Schneekuchen herumstehen.

Und dann lacht man sich ins Fäustchen, geht nach erfolgreicher Arbeit zufrieden nach Hause und gönnt sich erstmal einen schönen Kakao und – na klar: Kuchen!

 

 

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