Mölln aus Sicht einer Dackeldame

Isa Dackelhündin aus Mölln

Jeden Tag bin ich in dem schönen, gut riechendem und landschaftlich abwechslungsreichen Mölln unterwegs. Mein Name ist Isa und ich bin eine liebesbedürftige und immer hungrige Rauhaardackel-Hündin.

Meine Mölln-Tour startet gleich vor der Haustür in der Seestraße. Hier lese ich zu Beginn die „Dackelzeitung“ und erschnuppere mir welche Tiere durch unsere Straße gestreift sind.

Nachdem die Lage geklärt und gesichtet wurde, geht es weiter. Mein erster Stopp ist dann die Tourist-Information im historischen Rathaus. Schnell die Treppe rauf und um die Ecke geflitzt und schon stehe ich freudig bei den netten Damen und lasse mich streicheln. Häufig habe ich Glück und bekomme noch ein Leckerli. Den Dackelblick, wie ich schauen muss um an Essbares zu kommen, habe ich lange geübt und über die Jahre perfektioniert. Falls es nicht schnell genug geht, unterstreiche ich mein Anliegen mit einem auffordernden „Wuff, Wuff“. Manchmal durchstöbere ich heimlich die dort auf dem Boden liegenden Handtaschen der Damen …. die riechen so gut. Man kann ja nie wissen, ob sich nicht etwas Essbares finden lässt? Zum Abschied gönne ich mir noch eine kleine kratzende Massage auf dem Fußabtreter im Eingangsbereich. Uns Dackel kann man mit solchen Kleinigkeiten glückselig machen.

Auf meiner Reise geht es weiter in Richtung Hauptstraße. Es ist für mein Empfinden stets sauber und aufgeräumt. Hier sind noch viele Geschäfte, die einen Besuch lohnen. Nicht immer wollen oder müssen mein Herrchen oder Frauchen etwas kaufen, aber ich finde, ein Besuch in den Möllner Geschäften lohnt sich immer und lohnenswert ist es für mich allemal. Hinter vielen Tresen lauern köstlich duftende Leckerlis oder zumindest Streicheleinheiten. „Wuff“

Sonnabends besuchen wir dann auch noch den Wochenmarkt auf dem Kurpark-Parkplatz.

Neben den vielen Ständen für die Zweibeiner, gibt es auch für uns Vierbeiner einen Stand mit ganz vielen lecker riechenden und wohlschmeckenden Produkten. Wo gibt es so etwas schon? Mölln ist echt ein kleines Hundeparadies.

Auf dem Rückweg nach Hause durch den Kurpark untersuche ich noch alle Maulwurfshügel und versuche einen Maulwurf zu fangen. Zum Glück ist meine Leine lang genug, damit ich von einem Maulwurfshügel zum nächsten flitzen kann. Das kleine Sportprogramm ist bei dem Futterangebot in der Stadt auch notwendig. Allen Tierliebhabern sei an dieser Stelle versichert, dass ich niemals einem Maulwurf zu etwas zu Leide tun würde. Die sind viel schneller als ich und immer schon wieder tief in der Erde verschwunden. Viel mehr dient es dazu Herrchen und Frauchen davon zu überzeugen, dass ein Frühstück jetzt angebracht wäre. Wenn ich doch bloß nicht so auf meine Linie achten müsste! „Wuff“

Viele Grüße Eure

ISA (Dackelhündin aus Leidenschaft)